Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume
Sonntag 25. September 2011 von Jürgen Gräbel
Vorfreude ist zwar angeblich die schönste Freude, jedoch, was ist sie gegen echte Freude?
In meinem Bekanntenkreis höre ich es immer wieder, was sich einige Zeitgenossen vornehmen, wenn bestimmte Ereignisse absolviert sind:
- Wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann …
- Wenn der Hund tot ist, dann …
- Wenn ich erst einmal pensioniert bin, dann …
- Wenn die letzte Rate für das Haus beglichen ist, dann …
- Usw.
Wie vielen ergeht es allerdings so – aus welchen Gründen auch immer -, dass sie, wenn der Zeitpunkt erst eingetreten ist, gar nicht mehr in der Lage sind, ihr Vorhaben umzusetzen. Persönliche Krankheiten, Gründe in der Familie bzw. dem sonstigen Umfeld oder gar Tod, sind keine allzu seltenen Gründe.
Bevor es zu spät ist, sollte jeder von uns aufhören, von seinen Träumen, die er irgendwann einmal leben möchte, nur zu reden und stattdessen endlich anfangen!
Der erste Schritt: Ideensammlung
Zunächst sollten Sie natürlich wissen, was Sie in Ihrem Leben noch alles erleben oder erreichen möchten. Dazu eignet sich eine einfache Ideensammlung, die Sie entweder in Ihrem PC oder auch einfach nur auf einem Bogen Papier.
Diejenigen, die mich schon länger kennen wissen, dass ich für meine Ideenliste einen besonderen Platz in meinem „Regiebuch meines Lebens“ eingerichtet habe.
Niemand sollte erwarten, dass er so eine Liste an einem einzigen Abend oder Tag aufstellen kann. Vielmehr entwickelt sich diese Liste mit dem Leben und verändert sich permanent. Sie hatten sicherlich als Kind oder Jugendlicher andere Träume, als jetzt als Erwachsener.
Deshalb ist eine Aufbewahrungsstelle sinnvoll, an der Sie sie immer wieder griffbereit haben.
Allerdings soll es auch kein Aufbewahrungsort sein, an dem man sie auf „nimmer Wiedersehen“ abheftet.
Der zweite Schritt: Priorisierung
Da niemand alle seine Träume auf einen Schlag erfüllen kann, sollten Sie sich jetzt auf eine Reihenfolge festlegen, in der Sie, aus gegenwärtiger Sicht, die Umsetzung angehen.
Schieben Sie möglichst nichts auf, denn kein Mensch kann in die Zukunft sehen.
Der dritte Schritt: Umsetzungsplanung
Nun beginnen die Umsetzungsvorbereitungen, mit den Überlegungen, was zu tun ist, um den ersten Traum zu realisieren:
- Welche Mittel und Maßnahmen sind erforderlich?
- Wer soll an der Traumerfüllung teilhaben?
- Bis zu welchem konkreten Zeitpunkt, in nicht allzu ferner Zukunft, soll der Traum erfüllt sein?
- Wer kann mich bei der Realisierung unterstützen?
- Welchen Risiken und Schwierigkeiten sind zu erwarten?
Der vierte Schritt: Realisierung
Jetzt folgt der logische Schritt der Umsetzung. Das ist sicherlich nicht so einfach, wie hier so leicht niedergeschrieben. Warum? Weil Sie Mut aufbringen müssen, alte Denkgewohnheiten zu überwinden, um das zu tun, was Sie bisher vor sich hergeschoben haben.
Dafür ist aber das Glück, das Sie empfinden, wenn Sie es einmal geschafft haben, sich einen lange gehegten Traum zu erfüllen, unbeschreiblich. Denn, wenn Sie Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit aufschieben, bis irgendwelche Bedingungen eintreten, dann betrügen Sie sich um Ihr Glück.
Kategorie: ganzheitliche Lebensplanung | Keine Kommentare »









