erfolgreiches Leben

Wie Sie Schritt für Schritt Erfolg, Reichtum und Balance in Ihr Leben bringen

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Auch Buntspechte kreieren sich ein erfolgreiches Leben

Mittwoch 11. August 2010 von Jürgen Gräbel

Seit einigen Tagen beobachte ich in unserem Garten, nachmittags, immer einen Buntspecht, der sich eine erfolgreiche Methode ausgedacht hat, unsere Haselnüsse zu knacken.

Er positioniert die Nüsse in einer Vertiefung in unserem Pflaumenbaum und kann sie dann genüsslich knacken und auffressen.
Leider verzehrt er dabei unsere köstlichen Haselnüsse, jedoch das tägliche Schauspiel zu beobachten, ist es wert. Für sein erfolgreiches Leben hat er tatsächlich eine wirksame Methode herausgefunden, die ihm seine Nahrungsaufnahme erleichtert.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein, Erfolge verursachen, Probleme und Schwierigkeiten | Keine Kommentare »

Bausteine für mehr Lebensqualität – Dankbarkeit

Sonntag 4. Juli 2010 von Jürgen Gräbel

Wer dankbar ist, kann nicht gleichzeitig unglücklich sein. Deshalb ist Dankbarkeit ein sehr wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität, ein erfolgreiches Leben und Glück.
Es gibt nicht einen dankbaren Menschen, der gleichzeitig unglücklich ist.

Wie bereits, in einem der vorstehenden Kapitel angedeutet, geht es uns Bürgern in Mitteleuropa besser, als den meisten Menschen auf der Welt. Ich denke, dafür können wir sehr dankbar sein.

Jeder kann mit Dankbarkeit auf das zurückblicken, was er in seinem Leben bereits geschafft hat. Allerdings dürfen wir dabei nicht nur auf das blicken, was wir nicht haben, denn dann können wir nicht wertschätzen, was wir bereits haben.
Dabei geht es darum, dafür dankbar zu sein, was uns das Leben bisher bietet.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die dankbar sind, eine höhere Lebensqualität haben, weil sie auch von außen Dankbarkeit erfahren.

Außerdem, ist es auch gesünder. Diejenigen, die sich stets in Gefühlen von Freude, Liebe, Dankbarkeit und Anerkennung üben, steigern ihre Abwehrkräfte um ein Vielfaches.

Dankbarkeit regelmäßig zu praktizieren, erfordert Konzentration und Übung. Denn unser Gehirn neigt dazu, stärker auf negative als auf positive Eindrücke, zu fokussieren. Wir werden schließlich, leider jeden Tag, überwiegend mit negativen Informationen überflutet.
Eine Möglichkeit, das Gehirn diesbezüglich umzuerziehen, ist das Führen eines Dankbarkeitsbuches. In diesem sollten, jeden Tag, positive Begebenheiten und Ereignisse notiert werden.

Wenn ich zuvor von Dankbarkeit geschrieben habe, so meine ich nicht Selbstzufriedenheit oder Saturiertheit . Denn die ist gefährlich.
Wir sollten niemals abschließend zufrieden sein mit dem, was wir sind und haben, wenn wir andererseits noch eine Chance zur Verbesserung sehen. Alles, was lebt, wächst. Was aufhört zu wachsen, stirbt.
Wer saturiert ist, der lehnt sich zurück und hört auf, weiter zu wachsen. Solange wir konstruktiv unzufrieden sind, haben wir eine Chance, uns zu verändern, und uns weiter zu entwickeln.
Damit kein Eindruck entsteht, dass ich mich innerhalb dieses Artikels widerspreche, möchte ich das gerne an einigen Beispielen erläutern:

  • Wenn ich einen guten Zusammenhalt in meiner Familie habe, bin ich dafür dankbar. Ich darf aber nicht unterstellen, dass das immer so bleibt, wenn ich mir keine Mühe gebe, aktiv den Zusammenhalt weiter zu pflegen.
  • Wenn ich ein gut gehendes Geschäft habe, kann ich dafür dankbar sein. Ich muss mich allerdings stets bemühen, alle Chancen zur Verbesserung zu nutzen und neue Entwicklungen in der Branche mit verfolgen.
    Denn, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
  • Wenn ich für meine gegenwärtige Gesundheit dankbar bin, muss ich dennoch aktiv dafür etwas unternehmen, um diesen Zustand, auch in der Zukunft, zu erhalten.
  • Wenn ich heute in meinem Wissensgebiet über hervorragende Kenntnisse verfüge, so muss ich dennoch weiter lernen, um gegenüber dem Wettbewerb nicht zurückzufallen.

Achten Sie also darauf, dass Sie dankbar für das Erreichte sind, aber nicht der Selbst-Zufriedenheit erliegen. Eine Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, sind die Coachingbriefe für ein erfolg-reiches Leben.

Bestellen Sie oben rechts das Probeabonnement.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein, ganzheitliche Lebensplanung | Keine Kommentare »

Bausteine für mehr Lebensqualität – Wünsche visualisieren

Freitag 2. Juli 2010 von Jürgen Gräbel

Alles, was man sich vorstellen kann und mit den Naturgesetzen vereinbar ist, lässt sich auch verwirklichen.

Sie kennen die alte chinesische Weisheit, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt.
Es drückt nicht nur aus, dass Bilder im Gehirn schneller und ganzheitlicher verarbeitet werden können, sondern auch, dass Bilder, bei fast  allen Menschen, Vorrang über Worte haben.

Das bedeutet, visualisieren Sie Ihr Ziel, Ihr erfolgreiches Leben so, als ob Sie es bereits erreicht hätten. Stellen Sie sich vor, wie Sie gehen, reden und handeln würden, wenn das Ziel jetzt Realität wäre. Emotionalisieren Sie Ihr Bild des Ziels, und schaffen Sie das Gefühl der Freude und des Glücks, das die erfolgreiche Erfüllung Ihres Begehrens, begleiten würde. Wie das in der Praxis aussehen kann, möchte ich an folgendem Beispiel erläutern:
Angenommen, Sie wünschen sich ein bestimmtes Auto. Dann reicht es nicht, sich ein Foto Ihres Traumwagens, auf Ihren Schreibtisch zu stellen. Wenn Sie das machen, sitzen Sie nämlich immer nur davor und nicht darin.
Besser ist es, wenn Sie sich in ein Autohaus begeben oder sich ein entsprechendes Fahrzeug leihen und ein Foto schießen lassen, auf dem Sie in dem Objekt der Begierde sitzen. Erst dann können Sie das echte Gefühl entwickeln, das Sie haben, wenn Sie das Auto, im wahrsten Sinne des Wortes, besitzen.

Wenn Sie mehrere Wunschziele haben, legen Sie sich eine Collage an, auf der alle Ihre Wunschbilder zusammengestellt sind und hängen Sie diese an einer, für Sie, gut sichtbaren Stelle auf. Immer wenn Sie daran vorbeigehen, prägen sich dann die Bilder in Ihr Unterbewusstsein ein. Sie können nämlich nicht, nicht wahrnehmen.

Durch entsprechendes Handeln träumen Sie dann nicht nur durch Ihr erfolgreiches Leben, sondern Sie leben Ihre Träume.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein, ganzheitliche Lebensplanung | Keine Kommentare »

Bausteine für mehr Lebensqualität

Samstag 19. Juni 2010 von Jürgen Gräbel

Mit dieser Artikelreihe möchte ich Ihnen gerne einige Bausteine aufzeigen, mit denen Sie es ganz leicht schaffen können, mehr Lebensqualität in Ihr Leben zu bringen.

  • Im Hier und Jetzt zuhause sein
  • Akzeptieren was ist
  • Balance herstellen
  • Mut beweisen und Ängste überwinden
  • Auf das Bauchgefühl hören
  • Wünsche visualisieren
  • Dankbarkeit
  • Das Gute am Schlechten sehen

Im Hier und Jetzt zuhause sein

Unsere Zeit ist sehr schnelllebig geworden, und teilweise überschlagen sich die Ereignisse. Mailings sollen in minutenschnelle erledigt sein, die Belastungen im Beruf steigen offenbar ständig. Die Terminkalender sind voll gepackt und man hastet, im Beruf wie im Privaten, von einem Meeting zum anderen.

Wie schnell kann es da passieren, dass wir den Bezug zur Gegenwart verlieren. So passiert es immer wieder, dass wir abends, nach Feierabend, zuhause sitzen und nicht abschalten können.
Es gehen uns noch die Ereignisse des vergangenen Tages durch den Kopf oder wir sind bereits beim nächsten.

  • Was steht morgen an?
  • Wen treffe ich wann?
  • Was ist zu erledigen?
  • Was darf auf keinen Fall vergessen werden?
  • Was darf um Gottes Willen nicht passieren?

Leider geht es vielen so. Sie können sich nicht vom Vergangenen lösen. Sie trauern nicht getroffenen oder falschen Entscheidungen hinterher. Dabei gilt: Vergangen ist vergangen. Kein Mensch auf dieser Welt, kann auch nur eine vergangene Sekunde zurückholen. Das sollte man sich immer bewusst machen.

Selbst unterlaufene Fehler sind geschehen und nicht mehr rückgängig zu machen. Man kann sie zwar korrigieren, aber niemals ungeschehen machen.

Andere belasten sich mit Gedanken an die Zukunft. Sie machen sich Ängste und Sorgen um Ereignisse, die, mit größter Wahrscheinlichkeit, niemals eintreten.

Nur 8 Prozent unserer Sorgen sind berechtigt

Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass 92 Prozent aller negativen Befürchtungen niemals eintreffen.
Nur acht Prozent der täglichen Sorgen, um Ereignisse in der Zukunft, sind berechtigt. Die restlichen 92 Prozent sind Phantasiegebilde und damit reine Zeitvergeudung. Das behauptet zumindest der amerikanische Autor Michael Flemming, gestützt auf aktuelle Untersuchungen. So betreffen:

  • Ca. 40 Prozent der Sorgen Ereignisse, … die niemals eintreffen werden!
  • Ca. 30 Prozent der Sorgen Gegebenheiten, … die nicht zu ändern sind!
  • Ca. 22 Prozent der Sorgen sind …fast zu vernachlässigende Kleinigkeiten!

Nur die übrigen 8 Prozent sind Sorgen, die die seelische und physische Belastung rechtfertigen.

Wirkliche Empfindungen, also Freude oder Leid, können wir jedoch nur im Hier und Jetzt haben. Genießen können wir nur unser Leben, wenn wir uns das bewusst machen und es schaffen, mehr und mehr mit den Gedanken im Jetzt zu sein.

Wann immer Ihnen Gedanken ins Bewusstsein kommen, die Unerledigtes, oder zu Korrigierendes aus der Vergangenheit bzw. zukünftige Aufgaben betreffen, zücken Sie Ihren Terminkalender und schreiben es auf. Dadurch machen Sie Ihre „geistigen Hände“ wieder frei und können die Gegenwart fassen. Das Leben findet jetzt statt und nicht erst in der Zukunft.

Der Artikel wird  fortgesetzt.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Schenken, eine Freude für Empfänger und Geber

Dienstag 15. Juni 2010 von Jürgen Gräbel

In letzter Zeit, ist in unserem Bekanntenkreis und auch in unserer weiteren Familie, immer wieder zu beobachten, dass die Leute untereinander verabreden, sich nichts mehr zu schenken.
Die Begründung dafür ist, dass man von allem schon genug habe und nichts mehr brauche.
Ich weiß natürlich nicht, wie Sie das sehen, aber ich finde diese Entwicklung sehr bedauerlich, denn sie nimmt uns ein Stück der Verbindung zueinander.

Ich denke, Geschenke sind immer auch ein Gedächtnis-Anker für die Momente, an oder, zu denen das Geschenk überreicht wurde. So denken wir, beispielsweise, immer wieder an Personen, die zum Teil längst verstorben sind, wenn wir Geschenke in die Hand nehmen, die wir vor über 36 Jahren zur Hochzeit oder vor über 40 Jahren, zur Verlobung erhalten haben.

Auf Geschenke zu verzichten, drückt für mich, in gewissem Sinne eine Phantasielosigkeit aus, die auch eine gewisse Gleichgültigkeit untereinander bedeutet.

Ich für mich, erhalte sehr gerne Geschenke

Damit meine ich aber Geschenke, bei denen sich der Schenkende etwas gedacht hat und von denen er annimmt, dass sie mir Freude machen.
Dagegen mag ich überhaupt keine Geschenke, die absolut überflüssig sind. So spiele ich zum Beispiel seit vielen Jahren Golf und habe anfangs eine ganze Reihe von Nonsens-Büchern über das Golfspiel erhalten. Da ich diese Art von Humor nicht teile, waren sie für mich wirklich Nonsens.

Die Bücher stehen ungelesen im Regal und sind, meines Erachtens, das Geld und den Platz nicht wert, den sie verbrauchen.
Ich denke, dass wenn man sich bereits eine längere Zeit kennt, dann weiß man, worüber sich jemand freuen würde und kann es sich für den Fall der Fälle notieren.
So mache ich das. Wenn in einer Unterhaltung ein Wunsch geäußert wird, dann notiere ich mir das. So entsteht, teilweise schon im Frühjahr, die Geschenkidee für Weihnachten.

Die Kunst des Schenkens liegt meines Erachtens darin, anderen Menschen etwas zu geben, was er sich selbst nicht kaufen kann oder nicht kaufen würde. Dabei kommt es überhaupt nicht auf den materiellen Wert an.
Im Gegenteil, immaterielle Geschenke wie Zeit, Freude, Zuwendung, Lachen, Liebe, Harmonie etc., können die Wertvollsten überhaupt sein.

Durch Schenken bringen wir zum Ausdruck, was uns der Beschenkte tatsächlich wert ist. Wenn wir uns im Vorhinein keine Gedanken darüber machen, was der Beschenkte über das Geschenk denkt, dann brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn der Beschenkte sich im Nachhinein auch keine Gedanken darüber macht.
Er stellt es in die Ecke oder schenkt es weiter. Peinlich wird es dann nur, wenn der Gegenstand irgendwann beim Erstschenker wieder ankommt.

Das Wort Schenken hat seine ursprüngliche Bedeutung daher, dass man jemandem etwas einschenkt, um seinen Durst zu stillen, oder das Wort Mundschenk. Sehr gebräuchlich ist dieser Zusammenhang  in der Tat heute noch, wenn  wir jemandem ein Glas Wasser einschenken.

Das Geheimnis des Schenkens liegt meines Erachtens nicht darin, Besitz zu mehren, sondern im Geben. Wer andere durch sein Geschenk glücklich macht, wird selbst glücklich. Das, was man gibt, kommt vielfach auf den Schenkenden zurück.

Deshalb finde ich die Geschenkidee, Zeit zu schenken, auch etwas sehr wertvolles. Weil freie Zeit ist etwas, was heutzutage wirklich für viele knapp ist.
Ein sehr schönes Geburtstagsgeschenk, das ich vor Jahren von meinem Sohn erhalten habe ist beispielsweise, dass er mit mir, einmal pro Jahr, eine Woche wandert. Diese Zeit ist für uns beide ein bedeutungsvolles Geschenk.

Heutzutage haben viele Freunde und Bekannte wirklich kein Verlangen mehr nach zusätzlichen Gegenständen für den Haushalt, nach Süßigkeiten oder Spirituosen.
Jedoch nach Zuwendung, Zuhören, Zuneigung dürsten fast alle.

Wäre das nicht auch eine Geschenkidee für Sie?

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Lächeln Sie in die Welt, und die Welt lächelt zurück

Freitag 4. Juni 2010 von Jürgen Gräbel

Alle Menschen lächeln gern, und wenn sie angelächelt werden, reagieren die meisten Personen auch und lächeln zurück. Das ist uns so angeboren.

Ein freundliches Gesicht entspannt auch so manches Mal eine angespannte Situation, nimmt ganz einfach etwas von der Anspannung weg. Außerdem: Lächeln ist auch die schönste Form, anderen Menschen die Zähne zu zeigen.

Ein kurzer Moment in einer freundlichen, gelösten Stimmung – schon verändert sich das ganze Gespräch.

Die gute Nachricht aus der Verhaltensforschung:
Sie kommen auch dann in eine bessere Stimmung, wenn Sie Ihr Gesicht ganz bewusst eine Minute lang zu einem Lächeln verziehen!

Vielleicht kommt Ihnen das erst einmal komisch vor?

Probieren Sie es trotzdem einfach mal aus. Es wirkt immer.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Tappen Sie auch immer wieder in Zeitfallen? (2)

Mittwoch 2. Juni 2010 von Jürgen Gräbel

Gestern haben wir festgestellt, dass viele Berufstätigen Probleme haben, mit Ihrer Zeit zurechtzukommen. Sie schaffen es nicht, ihre Vorhaben, in der vorgesehenen Zeit, zu erledigen. Unausweichliche Folge ist, dass zu Lasten familiärer oder persönlicher Lebensbereiche Defizite entstehen.

Ganz schnell hat man keine Zeit mehr für:

  • Gesundheitsvorsorge durch sportliche Betätigung,
  • gemeinsame Zeit für die Familie, Kinder oder die Partnerschaft
  • gute Freunde oder soziale Kontakte
  • persönliche Hobbies oder Beschäftigungen zur Entspannung.

Leider können alle vorgenannten Punkte auch zu negativen Auswirkungen führen, die wiederum sehr viel Zeit kosten.

Tappen Sie nicht, wie so viele in diese Falle.
Diese Entwicklung als normal anzusehen, grenzt an Harakiri. Auch wenn es mittlerweile als normal angesehen wird.  Auch wenn es viele Leidensgenossen gibt, so sollten Sie sich nicht damit abfinden. Durchbrechen Sie diesen Teufelskreis.

Bei Durchsicht dieses und dem vorhergehenden Artikel, kann man jedermann feststellen, dass ein großer Teil der Zeitprobleme hausgemacht sind. Es gar nicht so schwer, dagegen anzugehen.
In dem Katalog der möglichen Zeitsünden, werden Sie sich, bei dem einen oder anderen Punkt, auch sicherlich „ertappt“ fühlen:

Zeitfalle: Störungen durch Besucher oder Kollegen

Wer kennt sie nicht, die lieben Kolleginnen oder Kollegen, die mal eben kurz eine Frage haben. Aber auch Kunden, die sich mit belanglosen Anliegen, möglichst an den Chef, wenden wollen.
Jede Störung kostet Zeit, die unwiederbringlich verstreicht. Zeit, die für andere wichtige Belange fehlt.

Zeitfalle: Aufschieberitis

Zu jeder Arbeit gehören auch Tätigkeiten, die weniger angenehm sind. Wenn Sie diese als erstes erledigen, kann der Tag nur noch besser werden. Genau so gut ist es allerdings auch, sie als Abschluss des Tages zu verrichten, damit der nächste Tag positiv beginnen kann.
Im Grunde geht es darum, sich täglich eine Zeit zu reservieren, in der die unangenehmen Aufgaben erledigt werden. Ohne Wenn und Aber.

Zeitfalle: Alles selbst erledigen

Delegieren ist der Erfolgshebel schlechthin. Ein großer amerikanischer Industrieller hat einmal gesagt, dass man alles delegieren sollte, was ein anderer preiswerter erledigen kann. Allerdings muss man dabei auch akzeptieren lernen, dass ein anderer eine Arbeit anders macht, als man selbst. Solange die Arbeit nicht fehlerhaft ist, gilt es sie so zu akzeptieren, wie sie ist.
Auch im privaten Bereich lässt sich vielen delegieren. Statt, zum Beispiel, den Rasen selbst zu mähen, kann man auch mit seinen Kindern spielen. Sie könnten statt dessen, einen Jugendlichen aus der Nachbarschaft, für ein kleines Entgelt, damit beauftragen.

Zeitfalle: Rückdelegationen zulassen

Wenn Sie einmal eine Aufgabe delegiert haben, dann lassen Sie niemals zu, dass diese an Sie zurückdelegiert wird. Auch nicht mal eben zwischendurch.
Wenn Ihre Mitarbeiter erst einmal herausgefunden haben, dass Sie dafür empfänglich sind, ist der Damm gebrochen.

Zeitfalle: Alles perfekt machen wollen

Wenn eine Arbeit gut bis sehr gut erledigt wurde, dann sollte man damit auch zufrieden sein. Übermäßige Perfektion kostet viel Zeit und wird von anderen Menschen häufig gar nicht mehr wahrgenommen, geschweige denn honoriert. (Gilt zumindest für die meisten Berufe.)

Zeitfalle: Telefon

Wenn möglich, lassen Sie sich nicht durch jedes eingehende Telefonat aus Ihrem Gedankenrhythmus reißen. Stellen Sie Ihr Telefon auf eine Kollegin oder einen Kollegen um. Wenn Sie zuhause arbeiten, schaffen und stellen Sie einen Anrufbeantworter an, oder bitten Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner, die Telefonate entgegen zu nehmen.
Sie können dann, zu einem Zeitpunkt, der Ihnen passt, zurückrufen. Hilfreich ist es, wenn Sie schon vorher dafür einen Zeitraum festlegen. Der Anrufer kann dann gefragt werden, unter welcher Telefonnummer er, während dieser bestimmten Zeit, zu erreichen ist.
Das erspart Ihnen zeitaufwendiges Hinterher telefonieren.

Zeitfalle: Nicht Bewusst „Nein“ sagen

Wenn Sie es schaffen, das kleine „Zauberwort Nein“ so einzusetzen, dass Sie sich nur noch auf solche Vorhaben einlassen, die Sie persönlich weiterbringen, sind Sie auf einem sehr guten Weg.
Unter gekonnt einsetzen verstehe ich, Nein zu sagen, ohne den anderen zu verprellen. Ich denke, ein „Nein“ mit einer nachvollziehbaren Begründung, kann jeder nachvollziehen und akzeptieren.
Solch ein „Nein“ ist in der überwiegenden Zahl der Fälle möglich.
Wenn jedoch Gefahr in Verzug ist, oder Konflikte unter Mitarbeitern zu regeln sind, dann hilft alles nichts, dann muss die Tagesplanung über den Haufen geworfen werden.

Zeitfalle: Arbeiten ohne Arbeitsblöcke zu bilden

Weiter oben habe ich es bereits angedeutet. Ein Arbeitsblock ist beispielsweise das konzentrierte Abarbeiten der Rückrufe zu Anrufern, die sich im Laufe des Abgeschottetseins, angesammelt haben.
Aber es gibt auch viele andere Aufgabengruppen, die man sinnvollerweise zusammenfassen sollte. Korrespondenz, E-Mail-Bearbeitung, Ausarbeitungen, Mitarbeitergespräche etc.
Der Nutzen: Es entsteht ein Übungseffekt, der die Erledigung, in der Regel, beschleunigt.

Zeitfalle: Alles wissen wollen

Wenn Sie in einem Team arbeiten, haben Sie Zutrauen zu Ihren Kolleginnen und Kollegen, dass diese ihre Aufgaben auch gut erledigen können.
Schon Goethe wusste, dass wenn man Menschen so behandelt, wie sie sein sollten, dann werden sie auch in kurzer Zeit so, wie man es sich erwünscht.

Zeitfalle: Ziellos durchs Internet surfen

Das Internet ist eine tolle Erfindung, jedoch auch ein grenzenloser Verführer. Der gekonnte Einsatz kann eine sehr große Zeitersparnis bedeuten. Andererseits kann man sich auch unendlich „verlaufen“.
Setzen Sie sich daher immer ein Zeitlimit, das Sie einhalten werden, wenn Sie im Internet surfen.

Gibt es wieder Punkte, die Ihnen den Spiegel vorhalten?
Was sind Ihre regelmäßig wiederkehrenden Zeiträuber?
Vervollständigen Sie Ihre Liste.
Wenn Sie die Ursachen erst einmal erkannt haben, ist das bereits der erste Schritt zur Besserung. Jetzt können Sie Schritt für Schritt vorgehen und einen Zeiträuber nach dem anderen eliminieren. Überstürzen Sie dabei nichts.

Sie haben lange Zeit gehabt, Ihre, wenn auch nachteiligen, Gewohnheiten aufzubauen. Also geben Sie sich selbst auch etwas Zeit für Ihre Verhaltensänderungen.
Gut Ding will Weile haben.

Wenn Sie noch weitere Punkte haben, die Ihnen regelmäßig Zeit rauben, dann notieren Sie doch bitte Ihre Erfahrungen im nachstehenden Kommentar.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar »

Muss im Leben wirklich alles perfekt sein?

Freitag 7. Mai 2010 von Jürgen Gräbel

Ebenso, wie es wichtig ist, mit seinen, als richtig erkannten, Vorhaben rasch zu beginnen, so ist es auch wichtig, zu einem Ende zu kommen. Dieser Satz gilt sowohl für berufliche Aufgaben, wie auch für den privaten Bereich. Selbstverständlicher Weise gibt es Bereiche, bei denen es auf höchste Präzision ankommt. Dabei denke ich zum Beispiel an die Herstellung von Präzisionswerkzeugen oder an Chirurgen. Für den Fall, dass ich mich einmal unter das sprichwörtliche Messer begeben müsste, wünsche ich mir natürlich auch, dass mit höchster Präzision gearbeitet wird. Aber Perfektion?
Ich denke, wer im Leben alles 100-prozentig haben und stets vollkommen sein will, wird, mit 100-prozentiger Sicherheit, niemals zufrieden werden. Er wird niemals fertig, was immer er auch anfasst.

Verzicht auf Perfektionismus – bringt mehr verfügbare Zeit

Ich möchte hier in keinster Weise, die vielfach verbreiteten Nachlässigkeit oder die immer mehr um sich greifende Verantwortungslosigkeit schön reden. Was ich meine ist, dass übertriebener Perfektionismus im Berufs- oder Privatleben kaum noch wahrgenommen wird.

Tatsache ist nämlich, dass ein Perfektionist  ungefähr 80 % seiner Zeit darauf verwendet, an den letzten 3 % seiner Leistung zu feilen. Und der überwiegende Teil aller Menschen sieht niemals den Unterschied.

Übermäßiger Arbeits- und Zeiteinsatz bringen nämlich nicht automatisch mehr Erfolg und Anerkennung, vor allem, wenn Sie auch völlig unwichtige Dinge, mit größtmöglicher Perfektion, erledigen wollen. Überlegen Sie daher bei jeder Tätigkeit, welchen Qualitätsstandard sie erfüllen soll: “perfekt” oder nur “sehr gut“ und damit  „genug”? Es ist oftmals völlig ausreichend, gute bis sehr gute Leistungen abzuliefern, statt ständig vollkommene anzustreben, die es niemals geben wird.
Niemand sollte sich durch sein Streben nach Perfektionismus davon abhalten lassen, ein Vorhaben zu beginnen, oder zu beenden. Perfektionismus lähmt und wirkt manchmal auch abschreckend. Auf jeden Fall wird es ihn niemals geben.

Übertriebener Perfektionismus ist auch ein gewaltiger persönlicher Stressfaktor. Überzogene Ansprüche an sich selbst – die großen Antreiber:

  • „Du musst alles perfekt erledigen“,
  • „Du musst bei allen beliebt sein,
  • „Du musst immer stark sein“.

Wer erkennt, dass solche Glaubenssätze den persönlichen Stress verstärken, muss nicht länger Opfer der eigenen Ansprüche bleiben, sondern kann wesentlich relaxter sein eigenes Leben gestalten.

Aufwand und Ertrag müssen stimmen

Achten Sie auch darauf, dass Aufwand und Ertrag in einem guten Verhältnis zueinander  stehen, und legen Sie den Maßstab nicht zu hoch – weder bei sich selbst, noch bei anderen. Es gibt genügend Vorbilder, die trotzdem (oder gerade deshalb!) erfolgreich sind, weil sie zunächst mit unfertigen Lösungen gestartet sind und ihre Leistungen kontinuierlich verbessert haben. Erledigen Sie jeden Tag Ihre Arbeit gut bis sehr gut, jedoch ganz bewusst, etwas weniger perfekt. Sie werden sehen: Es reicht völlig aus. Und Sie gewinnen kostbare Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Wie lautet Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie bitte Ihren Standpunkt in den Kommentar auf dieser Seite.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »

Was kann man gegen Muskelkater tun?

Freitag 9. April 2010 von Jürgen Gräbel

Jeder kennt ihn, jeder hat ihn bereits gespürt. Da zwickt und zwackt es am Tag nach einer ungewohnten, sportlichen Betätigung oder anstrengenden Hausarbeit. Und das, obwohl man glaubt, doch eigentlich körperlich ziemlich fit zu sein.

Aber auch Geübte plagen diese Muskelschmerzen, wenn sie sich einmal in ungewohnter Weise bewegen.

Ist es denn generell so, dass Sporttreiben, aber auch ein anstrengender Hausputz etc., immer mit Muskelkater einher gehen müssen?

Namhafte Sportwissenschaftler der Sporthochschule Köln beantworten diese Frage mit einem eindeutigen: „Ja.“

Muskelkater ist eine ganz gewöhnliche Reaktion unseres Körpers auf eine anstrengende ungeübte Bewegung. Selbst austrainierte Langstreckenläufer können ihn bekommen, wenn sie beispielsweise, zum ersten Mal, an einem Volleyball-Turnier teilnehmen.
Ausschlaggebend ist, ob man zum ersten Mal oder nach langer Zeit, wieder einmal,  nachhaltig, ungeübte anstrengende Bewegungen durchführt.

Ausschlaggebend dafür sind so genannte exzentrische Bewegungen. Darunter versteht man z.B. das abrupte Abstoppen auf festen Untergründen, wie man sie auf Hallenböden oder Straßenbelägen vorfindet. So löst zum Beispiel eine Bergwanderung beim Anstieg kaum Probleme aus, während der Abstieg, mit seinen permanenten Abbremsbelastungen, den unangenehmen Muskelkater verursacht.

Und was kann man dagegen tun?
Im Grunde genommen hat die Sportmedizin bis heute darauf noch keine befriedigende Antwort gefunden.
Muskelkater zeigt sich in der Regel nach ca. 12 bis 24 Stunden und dauert, je nach Intensität, 2 bis 4 Tage. Länger als 4 Tage dauert er in der Regel nie.

Zwar werden von vielen Sportlern nach ihren Anstrengungen gerne heiße Wannenbäder oder Massagen in Anspruch genommen, jedoch ist ihre positive Wirkung ebenso wenig wissenschaftlich bewiesen, wie die beliebten Dehnübungen vor oder nach der Belastung. Wahrscheinlich versetzt der Glaube, bei denen, die sich danach besser fühlen, Berge.

Auch der Glaube, am nächsten Tag mit den Bewegungen weiter zu machen, die den Muskelkater ausgelöst haben, ist nicht hilfreich.
Im Grunde genommen ist davon sogar abzuraten, denn der Muskelkater ist, bei allen negativen Auswirkungen, auch eine sinnvolle Schutzreaktion unseres Körpers. Die Muskeln verlangen nach Ruhe, um sich zu regenerieren und die sollte man ihnen auch, für die schon erwähnten 2 bis 4 Tage, gönnen.

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein, Probleme und Schwierigkeiten | 1 Kommentar »

Nutzen Sie Ihre Kreativität für kreative Ideen wirkungsvoll

Donnerstag 8. April 2010 von Jürgen Gräbel

Wir alle verfügen über großartige Kreativität, die wir wirkungsvoll unterstützen sollten. Häufig kommen uns kreative Ideen allerdings zu den „unmöglichsten“ Zeiten. Augenblicke, in denen wir nicht darauf vorbereitet sind und oftmals auch nichts haben, worauf wir sie festhalten können.

Da erscheint uns ein lang gehegter Wunsch so leicht in realisierbare Nähe zu rücken – einfach lösbar und scheinbar problemlos.
Wehe, wenn wir dann nicht gleich solche kreative Ideen festhalten können. Die Idee selbst, ihre Beziehung zu unseren Wünschen oder Vorhaben, die Stimmung, den Zeitpunkt des Entstehens. Eventuell auch den Ort, wo sie uns gekommen ist.

Warum wir allerdings kreative Ideen immer sofort irgendwie festhalten sollten, verdeutlicht eine so genannte „Vergessenskurve“, die besagt, dass wir innerhalb kürzester Zeit das Meiste, was wir an Informationen aufgenommen haben, wieder vergessen.

Danach vergessen wir innerhalb der ersten 20 Minuten ca. 45 Prozent,
innerhalb von 1 Stunde sogar ca. 55 Prozent.
Innerhalb von 9 Stunden sind ca. 65 Prozent aller Informationen aus unserem Gedächtnis ins Unbewusste verdrängt.

Bei diesen Zahlen handelt es sich zwar um Durchschnittswerte, jedoch zeigen sie deutlich, wie wichtig es ist, stets etwas zum Notieren bei der Hand zu haben.
Denn was einmal verloren ist, kommt nur ganz selten wieder zurück.

Ein sehr willkommenes Medium dafür kann ein Mobiltelefon sein. Es gibt kaum einen Gegenstand, den die meisten unter uns so häufig mit sich führen. Nahezu alle modernen Geräte verfügen heute über eine Notizblock-oder Diktier-Funktion, die hervorragend genutzt werden können.

Wer es allerdings etwas „altmodischer“ möchte, ich zähle mich auch dazu, greift zum guten alten Notizbuch.
Dabei verwende ich DIN-A-6-Ringbücher, die ich an den verschiedensten Stellen in unserem Haus, z. B. im Schlaf, Bade- und Wohnzimmer, Wintergarten und Hobbyraum, ja selbst im Auto und in der Garage, deponiert habe.
Darin notiere ich jede Idee auf jeweils ein separates Blatt.
Ringbücher verwende ich deshalb, weil ich die einzelnen Blätter anschließend, nach Themen sortiert, in einem Ideenordner, für die spätere Umsetzung, ablegen kann.

Kreative Ideen und gute Einfälle, als Quelle der Inspiration versiegen, wenn sie nicht sorgsam gepflegt werden. Das weiß ich aus Erfahrung.
Weitere Informationen erhalten Sie u. an. auch in meinen Coachingbriefen. Klicken Sie auf den Pfeil (rechts oben) und fordern Sie das Probe-Abo an.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Meinung und Ideen zu diesem Thema hier als Kommentar auch anderen Lesern zugänglich machen. Danke

Post to Twitter In Twitter bekanntmachen

Kategorie: Allgemein, Erfolge verursachen | Keine Kommentare »

Twitter links powered by Tweet This v1.6.1, a WordPress plugin for Twitter.