erfolgreiches Leben

Wie Sie Schritt für Schritt Erfolg, Reichtum und Balance in Ihr Leben bringen

Muss im Leben wirklich alles perfekt sein?

Freitag 7. Mai 2010 von Jürgen Gräbel

Ebenso, wie es wichtig ist, mit seinen, als richtig erkannten, Vorhaben rasch zu beginnen, so ist es auch wichtig, zu einem Ende zu kommen. Dieser Satz gilt sowohl für berufliche Aufgaben, wie auch für den privaten Bereich. Selbstverständlicher Weise gibt es Bereiche, bei denen es auf höchste Präzision ankommt. Dabei denke ich zum Beispiel an die Herstellung von Präzisionswerkzeugen oder an Chirurgen. Für den Fall, dass ich mich einmal unter das sprichwörtliche Messer begeben müsste, wünsche ich mir natürlich auch, dass mit höchster Präzision gearbeitet wird. Aber Perfektion?
Ich denke, wer im Leben alles 100-prozentig haben und stets vollkommen sein will, wird, mit 100-prozentiger Sicherheit, niemals zufrieden werden. Er wird niemals fertig, was immer er auch anfasst.

Verzicht auf Perfektionismus – bringt mehr verfügbare Zeit

Ich möchte hier in keinster Weise, die vielfach verbreiteten Nachlässigkeit oder die immer mehr um sich greifende Verantwortungslosigkeit schön reden. Was ich meine ist, dass übertriebener Perfektionismus im Berufs- oder Privatleben kaum noch wahrgenommen wird.

Tatsache ist nämlich, dass ein Perfektionist  ungefähr 80 % seiner Zeit darauf verwendet, an den letzten 3 % seiner Leistung zu feilen. Und der überwiegende Teil aller Menschen sieht niemals den Unterschied.

Übermäßiger Arbeits- und Zeiteinsatz bringen nämlich nicht automatisch mehr Erfolg und Anerkennung, vor allem, wenn Sie auch völlig unwichtige Dinge, mit größtmöglicher Perfektion, erledigen wollen. Überlegen Sie daher bei jeder Tätigkeit, welchen Qualitätsstandard sie erfüllen soll: “perfekt” oder nur “sehr gut“ und damit  „genug”? Es ist oftmals völlig ausreichend, gute bis sehr gute Leistungen abzuliefern, statt ständig vollkommene anzustreben, die es niemals geben wird.
Niemand sollte sich durch sein Streben nach Perfektionismus davon abhalten lassen, ein Vorhaben zu beginnen, oder zu beenden. Perfektionismus lähmt und wirkt manchmal auch abschreckend. Auf jeden Fall wird es ihn niemals geben.

Übertriebener Perfektionismus ist auch ein gewaltiger persönlicher Stressfaktor. Überzogene Ansprüche an sich selbst – die großen Antreiber:

  • „Du musst alles perfekt erledigen“,
  • „Du musst bei allen beliebt sein,
  • „Du musst immer stark sein“.

Wer erkennt, dass solche Glaubenssätze den persönlichen Stress verstärken, muss nicht länger Opfer der eigenen Ansprüche bleiben, sondern kann wesentlich relaxter sein eigenes Leben gestalten.

Aufwand und Ertrag müssen stimmen

Achten Sie auch darauf, dass Aufwand und Ertrag in einem guten Verhältnis zueinander  stehen, und legen Sie den Maßstab nicht zu hoch – weder bei sich selbst, noch bei anderen. Es gibt genügend Vorbilder, die trotzdem (oder gerade deshalb!) erfolgreich sind, weil sie zunächst mit unfertigen Lösungen gestartet sind und ihre Leistungen kontinuierlich verbessert haben. Erledigen Sie jeden Tag Ihre Arbeit gut bis sehr gut, jedoch ganz bewusst, etwas weniger perfekt. Sie werden sehen: Es reicht völlig aus. Und Sie gewinnen kostbare Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Wie lautet Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie bitte Ihren Standpunkt in den Kommentar auf dieser Seite.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 7. Mai 2010 um 09:44 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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